…oder warum immer mehr Schachmeister das Brett gegen den Pokertisch tauschen
Schach ist ein anspruchvolles Spiel, es erfordert viel Konzentration um am Schachbrett erfolgreich zu sein. Ein falscher Zug reicht meist aus, um das Spiel zu verlieren. Die richtige Strategie entscheidet, man muss den nächsten Zug seines Gegners im Vorraus kennen und wissen, wie er auf den eigenen Zug reagiert. Schach könnte man theoretisch im Vorraus berechnen, da jede Figur und jedes Feld bekannt ist - theoretisch. Denn die Anzahl möglicher Stellungen ist viel zu hoch, nichtmal aktuelle Supercomputer könnten jede Möglichkeit berechnen.
Gute Schachspieler planen ihre Züge dennoch weit im Vorraus, sie verfolgen eine langfristig geplante Strategie. Ähnlich, wie bei guten Pokernspielern. Unter Druck die richtige Entscheidung treffen, darum geht es - wie beim Pokern. Der wesentliche Unterschied zwischen Schachspielen und Pokern ist ganz klar: Geld.
Schachgroßmeister gewinnen vielleicht mal auf großen Turnieren einige Tausend Euros, aber im Vergleich zu Poker sind das Peanuts. Das aktuelle Preisgeld bei den World Series 2006 beträgt 12.000.000 $.
Von Schach zu Poker
Kein Wunder also, dass viele Schachprofis offen sind auf andere Art und Weise Geld zu verdienen. Und der Umstieg auf Poker liegt da Nahe: Beim Poker steigert man seine Gewinnchancen durch analytisches Denken und die Berechnung seiner Odds erheblich. Nette Chancen also für clevere Schachspieler.
Waren bisher viele Groß- und Fidemeister vom leicht anrüchigen Ruf des Pokerspiels abgeschreckt und bangten um ihr Ansehen, gewinnt das Kartenspiel derzeit enorm an Popularität: Fast täglich läuft Poker im TV, z.B. im DSF oder auf “Das Vierte”. Online Poker ist beliebter als je zuvor, noch nie wurde soviel Werbung in Deutschland für ein Kartenspiel gemacht.
Berühmte Schachspieler die Pokern
- Matthias Wahls
Hat eine ELO Zahl von 2538 und ist somit 22. auf der Rangliste der deutschen Schachspieler. Hat außerdem Bücher zur Eröffnungstheorie im Schach geschrieben, sich aber dann immer mehr für Poker interessiert. Ist mitverantwortlich für die Leitung von PokerStrategy
- Ivo Donev
Diplomierter Schachtrainer aus Österreich (wohnt mittlerweile in Deutschland), hat 2004 beim 21. Main Event der WSOP gegen Phi NGuyen am Final Table gewonnen.
Mein Tipp: Diskutieren Sie über
Poker in
Deutschlands größtem Pokerforum
Kategorie Poker | 0 Kommentare »
PokerUni Deutschland - systematische Pokerseminare und Einzelcoaching

Chris „Jesus“ Ferguson (* 11. April 1963 in Los Angeles) ist ein professioneller Pokerspieler.
Ferguson besuchte die University of California, wo er 1999 einen Doktortitel im Bereich Informatik (Schwerpunkt Künstliche Intelligenz) erhielt. Er studierte fünf Jahre als Unterabsolvent und 13 Jahre als Universitätsabsolvent. Sein Doktorreferent war Leonard Kleinrock. Beide Eltern Fergusons haben Doktortitel in Mathematik. Sein Vater, Thomas Ferguson, lehrt Spieltheorie an der University of California.
Ferguson spielte bereits Poker, als er unter 10 Jahre alt war. Im College schliff er seine Fertigkeiten durch IRC-Poker, wo er in Chatrooms um Geld spielte. 1994 begann er Turniere in Kalifornien zu besuchen und 1995 nahm er zum ersten Mal an der World Series of Poker teil. Ferguson besiegte T. J. Cloutier im Hauptturnier der 2000 World Series of Poker und gewann so das Preisgeld von 1.500.000 Dollar.
Im Jahr 2005 beendete Ferguson die National Heads-Up Poker Championship als Zweiter hinter Phil Hellmuth Jr. Er schaffte es 2006 nochmals ins Finale, aber gelangte wieder nur auf den zweiten Platz, diesmal hinter Ted Forrest.
Ferguson erhielt den Spitznamen „Jesus“ durch sein Markenzeichen, braune Haare und Bart. Im Fernsehen wurden einige interessante Fakten über ihn erzählt, inklusive seiner Präsidentschaft in einem Swing-Tanzklub auf der Universität wie auch seiner Fähigkeit, die Karten so schnell zu werfen, dass sie durch Bananen und Essiggurken schneiden.
Ferguson ist Mitglied des Designteams von Full Tilt Poker, einer Onlinepoker-Website, die im Juli 2004 eröffnet wurde.
Bis zum Jahr 2006 gewann er mehr als $5.600.000 in Pokerturnieren.
Interessantes
- Chris Ferguson hat ein fotografisches Gedächtnis
- Er ist ein begeisterter Swing-Tänzer
- Sein Lieblingsfilm ist “Monty Python und der heilige Gral”
Quelle: wikipedia
Kategorie US Pokerstars | 0 Kommentare »
(* 28. Oktober 1962 in Nha Trang, Vietnam) ist ein vietnamesisch-amerikanischer professioneller Pokerspieler.

Größte Erfolge:
- 1998 No Limit Hold’em (WSOP Main Event)
“Scotty” der mit richtigem Vornamen Thuan heißt ist wohl einer der agressivsten Spielern, den die Pokerwelt je gesehen hat, dazu gehört, dass er oft sehr schwache Hände wie z.B. 10h7s spielt um seine Gegner unter Druck zu setzen. Seine Spielweise hat ihm so schon zu vielen Turniersiegen verholfen, darunter auch vier Siege bei der WSOP.
Sein Markenzeichen ist, dass er fast immer “yeah” und “baby” am Ende eines Satzes sagt. Seinen wohl berühmtesten Spruch sagte er im Heads-Up bei dem No Limit Hold’em Main Event der WSOP gegen Kevin McBride:
Beide hatten in der letzten Hand ein Full House. Scotty ging All-in und sagte:”You call this one and it’s all over, baby.” McBride callte und sah, dass ihm ein höheres Full-House gegenüber stand. Somit wurde Scotty Nguyen 1998 Weltmeister im Poker.
Wenn Sie bei Full Tilt Poker spielen möchten, hier gibt es einen
Full Tilt Poker Bonus Code, damit Sie einen Einzahlungsbonus erhalten!
Kategorie Pokerstars, US Pokerstars | 0 Kommentare »
(* 1957 in Guangzhou, China) ist ein US-amerikanischer Pokerspieler.

Größte Erfolge:
- 1987 No Limit Hold’em (WSOP Main Event)
- 1988 No Limit Hold’em (WSOP Main Event)
Johnny “the Orient-Express” Chan kam 1973 mit seiner Familie in die USA. Sein Weg führte in von Hong Kong über Phoenix nach Houston. Dort studierte er an der University of Houston, doch er brach sein Studium, im Alter von 21 Jahren, ab. Er entschloß sich im Hotel- und Restaurantmanagement zu arbeiten, da seine Familie einige Restaurants in Houston besaß. Mitte der 80er Jahre hatte er aber genug davon und zog nach Las Vegas um Pokerprofispieler zu werden.
Durch seine Siege bei den Weltmeisterschaften 1987 und 1988 avancierte er schnell zu einem der besten Spielern der Welt. Mit seinen 2 Weltmeistertiteln ist er einer von 2, noch lebenden Spielern, neben Doyle Brunson, die dieses Kunststück fertig gebracht haben. 2002 wurde er in die Hall of Fame aufgenommen. Bis heute hat Johnny Chan 10 Bracelets bei der WSOP gewonnen, was bis heute nur Doyle Brunson und Phil Hellmuth neben ihm geschafft haben.
Bekannt wurde er vor auch, durch seine Gastrolle in “Rounders“, in der er sich selbst spielt.
Play poker today at Germany's largest
online poker room!
Kategorie Pokerstars, US Pokerstars | 1 Kommentar »