Denk Daran: Die Bank schlägt den Spieler nie, sie gibt ihm nur die Möglichkeit sich selbst zu schlagen.  

Kein Online-Poker mehr in den USA


In den Vereinigten Staaten wurde ein Gesetz verabschiedet, dass es Kreditkarten-Unternehmen, Banken und Online-Bezahldiensten verbietet Geld an Online-Kasinos zu überweisen. Auch für US-Bürger ist es seither verboten Onlinekasinos zu “betreten”.
Die Verabschiedung des sogenannten “Unlawful Internet Gambling Enforcement Act” in den USA führte sofort zu Aktieneinbrüchen der großen Online-Glücksspiel Unternehmen - auch bwin (früher bet-and-win), ein deutsches Unternehmen das ca. 50% seiner Umsätze in den USA macht musste massive Kurseinbußen hinnehmen. Zunächst sah es eigentlich so aus, als würde das Gesetz doch noch kippen, allerdings wurde es dann durch die Verknüpfung mit einem wirklich wichtigen Gesetz, dem Port Security Measure verknüpft, schreibt Joachim Seitz.

Eine Liste der Politiker, die für das Gesetz gestimmt haben, hat SeoBlackHat veröffentlicht - ziemlich interessant.

Laut golem sollen in Deutschland mehr als 91% aller Glücksspiele nicht über die staatlichen Anbieter laufen - sondern an private in- und ausländische Unternehmen.

Auf den großen Pokerseiten ist es seither für US-Bürger nicht mehr möglich um echtes Geld zu spielen - sie dürfen nur noch um Spielgeld zocken. Viele amerikanische Pokerseiten ärgern sich darüber, Tyler Cruz bringts auf den Punkt: es ist der Internet Poker Ban

Hierzulande sind die Reaktionen eher mäßig, obwohl bwin erst vor kurzem wegen den Sportwetten in den Schlagzeilen war. Nico aus dem Lumma Land will allerdings ihre Aktien kaufen, und warum? - tiefer können Sie eigentlich nicht mehr fallen ;) Und was bringt uns das ganze? Die Millionen Dollar, welche von den Unternehmen bisher in amerikanische Werbung gesteckt wurde muss nun irgendwo anders ausgegeben - ich sage vorraus, dass Poker bei uns in einigen Monaten nochmal massiv beworben wird, …das muss sich aber erst noch zeigen.



Gepostet von Dave am 6. Oktober 2006 um 02:39 Uhr in Poker, Allgemeines
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2 Kommentare zu “Kein Online-Poker mehr in den USA”

Fast 9000 Teilnehmer bei den WSOP 2006 - WSOP - Word Series of Poker - Pokergott.com schrieb am 15. Oktober 2006 um 04:05 Uhr

[…] Die World Series 2006 hatte genau 8773 Teilnehmer, deutlich mehr als je zu vor. Ein Jahr zuvor waren es 5619, im Jahr 2004 nur 2576. Nächstes Jahr wird vorraussichtlich die 10.000er Marke überschritten - wenn das Verbot von Online Poker in den USA nicht zu große Auswirkungen hat. Denn Online Poker hat sehr stark zur Verbreitung von Poker beigetragen, auch hierzulande wird die Pokerwelle von der breiten Werbefront der Onlinekasinos angetrieben: Europoker, Partypoker, 888.com - sie alle schalten Werbung im Fernsehen, kaum jemand kam an der TV Total Europoker.net Pokernacht vorbei. Kein Wunder also, dass Poker auch in Deutschland immer beliebter wird. […]


Bush hat das Anti-Poker Gesetz unterzeichnet - Poker - Pokergott.com schrieb am 17. Oktober 2006 um 01:56 Uhr

[…] Präsident George W. Bush hat das Unlawful Internet Gambling Enforcement Act unterschrieben. Damit ist das Gesetz rechtskräftig, die großen Online-Poker Seiten die noch gezögert hatten haben nun auch US-Bürgern das Spielen um Geld verboten: PartyPoker und 888.com (Sponsor der UK Poker Open). […]


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